Fünf Workshops, um die Zukunft der Bildung zu gestalten

Diese Workshops werden es uns ermöglichen, über den wissenschaftlichen Unterricht im Gymnasium und in den Hochschulen und dessen direkten Einfluss auf die Kompetenzen der Jugendliche nachzudenken.

1a) Grundkompetenzen: wissenschaftliche Vorgehensweise beibringen

Grundkenntnisse in Mathematik und Physik bilden eine wesentliche Grundlage, um die Fähigkeiten der Jugendlichen zu entwickeln und ihnen die Grundlagen zu geben, die sie benötigen, um ihr Studium unter den besten Bedingungen fortzusetzen. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit zum Austausch bewährter Praktiken, um das Interesse für die wissenschaftliche Vorgehensweise zu schärfen.

Referenten

Guillaume Schiltz unterstützt in seiner Funktion als Ingenieur für Bildung die Qualität des Unterrichts im Fachbereich Physik der ETHZ. Darüber hinaus unterrichtet er Kurse in Hochschulpädagogik und ist Trainer für Physiklehrer.

1b) Gender-Aspekte berücksichtigen im Unterricht von naturwissenchaftlichen Fächern

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2) Naturwissenschaften unterrichten: Motivationsfaktoren für Ihre Schülerinnen und Schüler

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3) Algorithmisches Denken : ein Werkzeug für alle Fächer (?)

Die Informatik ist nicht nur für Informatiker interessant. Die digitale Transformation betrifft alle Industrien, Bereiche und Aspekte unseres Lebens. Die Grundkonzepte der IT werden dann für alle Lehrfächer nutzbar. In diesem Workshop erfahren Sie, wie das Verständnis von Algorithmen zum Lernen in verschiedenen Fächer beitragen kann. Wir hoffen, dass dieses Workshop Sie dazu anregen wird, rechnerisches Denken in Ihre Kurse zu integrieren.

Referenten

Pierre Dillenbourg hat einen Master-Abschluss in Erziehungswissenschaften (Universität Mons, Belgien) und einen PhD in Informatik von der Universität Lancaster (UK). Er war «Maître d’enseignement et de recherche» an der Universität Genf, bevor er 2012 zur EPFL kam. Er ist ordentlicher Professor für Ausbildungstechnologien an der Fakultät für Informatik und Kommunikation und leitet das “aboratoire d’ergonomie éducative (CHILI)”. Er ist auch verantwortlich für den Swiss EdTech Collider und Mitglied von LEARN, dem neuen EPFL-Zentrum für Lernwissenschaften, das lokale Initiativen zur Bildungsinnovation zusammenführt.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Kombination von maschinellem Lernen und der weit verbreiteten Nutzung mobiler Technologien zur Gestaltung innovativer Gesundheitssysteme. Als akademischer Direktor der EPFL Extension School ist er auch sehr engagiert in der Online-Schulung. Er ist auch Mitglied von LEARN, dem neuen EPFL-Zentrum für Lernwissenschaften, das lokale Initiativen zur Bildungsinnovation zusammenführt.

4) Gesundheit und Umwelt: verantwortungsbewusste Ingenieure bilden

Im Mittelpunkt dieses Workshops steht die Sensibilisierung für die ethischen und gesellschaftlichen Fragen, die in der wissenschaftlichen Ausbildung immer wichtiger werden und für die Ausbildung der Wissenschaftler von morgen unerlässlich sind.

Referenten

Denis Duboule wurde 1955 geboren. Schweizer und französischer Staatsangehöriger, er studierte Biologie an der Universität Genf. Er verbrachte 10 Jahre im Ausland, zuerst an der Medizinischen Fakultät in Straßburg (CNRS), dann am Europäischen Labor für Molekularbiologie in Heidelberg (Deutschland). 1993 wurde er zum ordentlichen Professor an der Universität Genf ernannt, wo er von 1997 bis 2017 das Institut für Genetik und Evolution leitete. Im Jahr 2001 übernahm er die Leitung des NFS Kompetenzzentrums “aux Frontières de la Génétique”. Im Jahr 2006 wurde er zum ordentlichen Professor an der EPFL ernannt, wo er das Development Genomics Laboratory leitet.

Stéphane Joost wurde 1968 geboren. Als Schweizer Staatsbürger studierte er quantitative Geographie an den Universitäten Lausanne und Genf. Nach seinem Doktorat absolvierte er eine Ausbildung in Populationsgenetik und Molekularbiologie an der Universität von Piacenza (UCSC) in Italien. Zurück an der EPFL im Jahr 2008 untersuchte er den Einfluss von Natur und Landschaft auf lebenden Organismen am Geographic Information Systems Laboratory und an der Population Epidemiology Unit (UEP) der “Hôpitaux Universitaires de Genève” (HUG). Er ist Mitbegründer des GIRAPH Lab (www.giraph.org), einer gemeinsamen EPFL-HUG-Forschungsgruppe, die sich auf die Nutzung geografischer Informationen im Gesundheitswesen spezialisiert hat.

2001 erwarb Idris Guessous in Lausanne ein Medizinstudium, das er mit einer klinischen und epidemiologischen Ausbildung abschloss. Nach dem Doktorat in Medizin und der Spezialisierung auf allgemeine Innere Medizin in Lausanne und Genf promovierte er an der Emory University (USA) in Epidemiologie, wo er vier Jahre verbrachte. Seit 2009 ist er bei der HUG als Klinikleiter und Leiter der “Unité d’épidémiologie populationnelle” der HUG tätig. Unter seiner Leitung führt die Abteilung wissenschaftliche Studien zu den Einflüssen von genetischen und umweltbedingten Faktoren (Bildung, Tabak, Lebensmittel, Kaffee, Lärm usw.) auf die Gesundheit durch. Idris Guessous ist auch Mitbegründer der Forschungsgruppe GIRAPH (geographic information for research and analysis in population health), die die räumliche Analyse im Bereich der Medizin und der öffentlichen Gesundheit integriert.

5) Kreativität, Innovation, Unternehmertum: Kernkompetenzen des Ingenieurs

In diesem Workshop werden mögliche Initiativen diskutiert, um den Innovationsgeist bei SchülerInnen und Gymnasiasten zu stimulieren und zu fördern.

Referenten

Hervé Lebret unterstützt die Gründung von Start-ups an der EPFL, verwaltet die Innogrants (Fonds für Studenten und Forscher der EPFL) und unterrichtet Unternehmertum. Bis 2004 war er bei Index Ventures, einem in Genf ansässigen Risikokapitalfonds, der in Skype und andere Unternehmen investierte. Zuvor war er Forscher für Angewandte Mathematik bei ENSTA und ONERA (Paris). Er ist der Autor des Buches “Start-Up: What We May Still Learn From Silicon Valley ” des Blogs www.startup-book.com. Hervé Lebret ist Absolvent der Ecole Polytechnique und der Stanford University.

Marc Laperrouza ist verantwortlich für das Programm China Hardware Innovation Camp (CHIC) und India Switzerland Social Innovation Camp (INSSINC) und entwickelt innovative Lernerfahrungen, die Studierende aus den Ingenieur-, Sozial- und Designwissenschaften zusammenbringen. Seine Forschungen konzentrieren sich auf studentenzentrierte pädagogische Szenarien, die sich auf Kreativität, Interdisziplinarität und Prototyping konzentrieren. Marc Laperrouza studierte an der UNIL (Bachelor/Master), der Fudan University (China) und der London School of Economics (PhD).